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Der Suedwesten & Las Vegas
Der Suedwesten der USA ist das Sinnbild fuer endlose Weite und gigantische Natur, fuer einwenig Cowboy-Romantik und schnurgerade Highways. Es ist ein wildes Land, in dem die Natur regiert, und in dem der Mensch angesichts der gewaltigen Dimensionen der Ebenen und Schluchten nur staunend verharren kann, eben das Land der Canyons und Wuesten. Neben Kalifornien strahlt keine Region der USA derartige Anziehungskraft aus. We really enjoyed it!
 
Nach drei erlebnisreichen Tagen in Las Vegas ging es fuer uns auf dem Highway 15 ersteinmal in den Norden, in den Sueden Utahs. Auf dem Weg dorthin haben wir einen kurzen Stopp im Valley of Fire State Park (Nevada/direkt am Hwy.15) eingelegt und haben die 'National Park Stille' in uns eingesogen. Einfach herrlich nach den Tagen in der Grossstadt! Nach gut 1 1/2 Std. ging es dann weiter in Richtung Utah. Das Canyonland, wie der Sueden Utahs auch genannt wird, ist nur sehr duenn besiedelt und noch weitgehend unerschlossen. Er ist aber auch der fuer mich spektakulaerste Teil des Suedwesten. Rote Felsen, wohin das Auge blickt, allerorten National Parks und State Parks. Wir haben folgende besucht: Zion National Park, Bryce Canyon National Park, die Canyon Route: Highway 12, Capitol Reef National Park, Goblin Valley State Park, Arches National Park, Dead Horse Point State Park, Canyonlands National Park.
 
Zion National Park: Dieser National Park (liegt an der Road 9) besteht vorwiegend aus roten Sandsteinformationen. Am Visitor Center nahe der Stadt Springdale beginnt eine 12 km lange Panoramastrasse, die sich durch den fast 800 m tiefen Zion Canyon windet. Das wild zerklueftete Tal des Virgin River hat eine grosse inspirierende Wirkung auf mich ausgeloest und ich habe die Stunden dort sehr genossen, insbesondere die Wanderung endlang des Rivers. In Springdale haben wir im Quality INN at Zion Canyon uebernachtet. Gute Zimmer zu einem wirklich guten Preis - nur gut 3 Minuten vom Visitor Center entfernt.
 
Bryce Canyon National Park: Am naechsten Tag ging es auf erst weiter auf dem Highway 9, weiter ueber den Highway 89, zum Bryce Canyon. Der Bryce Canyon (direkt am Hwy. 12 gelegen) ist einer der kleinsten National Parks der USA - und birgt doch eine unglaubliche Vielfalt farbenpraechtger Felsformationen in sich. Tausende von filigranen Steinsaeulen und schmalen Schluchten hat die Erosion in den letzten 13 Millionen Jahren aus dem Sandstein gewaschen. Vom Visitor Center am Nordende des Parks fuehrt eine knapp 30 km lange Stichstrasse den Rand des Steilhangs entlang, vorbei an zahlreichen Aussichtpunkten, bis zum suedlichsten Punkt, dem Rainbow Point. Fuer mich war der Bryce canyon wirklich einer der Hoehepunkte dieser Reise - ein wirkliches Naturwunder.
 
Highway 12: Vom Bryce Canyon im Westen verlaeuft die gut 200 km lange Panoramastrecke bis zum Capitol Reef National Park im Osten - teilweise wurde die Strasse sogar auf dem nackten Fels verlegt. Entlang des Weges reihen sich Schluchten und bizzarre Felsformationen, kleine State Parks. Immer wieder bieten sich weite Blicke ueber das steinerne meer des Colorado Plateaus - eine Route, die tief durchs Herz des Felslandes fuehrt. Am Capitol Reef Park haben wir uns ins Comfort INN at Capitol Reef eingebucht. Am naechsten Morgen besuchen wir als erstes den Capital Reef Park, einem idealen Revier fuer Wildnisritte und Jeeptouren. Danach geht es weiter ueber den Highway 24 zum Goblin Valley State Park. Die Goblins (Kobolde) des Parks sind in Wirklichkeit zu seltsamen Pilzformen erosierte, bis zu 3 Meter hohe Felsen. Man kann zwischen den Formationen und ins Tal spazieren. Weiter ueber den Highway 70 und den Green River erreichen wir Moab, wo wir uns ins Inca INN Motel einbuchen. Am selben Tag geht es noch in den Arches National Park.
 
Arches National Park: Es ist schon verblueffend, welche Launen sich die Natur einfallen laesst. Arches, natuerliche Boegen aus Fels, die durch Wind- und Frostverwitterung aus weichem Sandstein modelliert werden. In keiner anderen Region der Welt stehen so viele dieser Arches wie in diesem National Park (am Highway 191 gelegen)- eine 30 km lange Panoramastrasse beginnt am Visitor Center. Sie fuehrt an vielen der Felsgebilde vorbei, so an der Windows Section und den Courthouse Towers. Die schoensten Boegen muessen allerdings erwandert werden: z.B. der Delicate Arch.
 
Dead Horse Point State Park: Der Dead Horse Point erstreckt sich beim Eingang zum Gebiet Island in the Sky des Canyonlands National Park. Hier fuehren kurze Wanderwege am Klippenrand entlang, mit einmaliger Aussicht aud den Colorado River und das Gewirr des Canyons. Dieses Gebiet ist auch als Hollywood-Kulisse beruehmt. Hier stuerzen sich 'Thelma und Luise' im gleichnamigen Film in die Tiefe, und fuer die Anfangfrequenz von 'Mission Impossible: 2', erkletterte Tom Cruise die Klippen.
 
Canyonlands National Park: Vor Jahrmillionen fraesten Colorado und Green River ihre gewundenen Betten tief in den Fels und schufen so ein Labyrinth von Canyons. Im Herzen dieser fszinierenden Wildnis fliessen die beiden Fluesse zusammen und teilen diesen riesen Park in drei Gebiete. Wer sich den Rummel am Grand Canyon ersparren moechte und trotzdem die schluchtwelt am Colorado erleben will, ist hier richtig. Von hier geht unsere Reise auf dem Highway 191 weiter Richtung Sueden in den Norden von Arizona.
 
Nordarizona, das alte Stammesland der Navajo und Hopi birgt beruehmte und unbekannte Naturwunder und zahlreiche indianische Ruinen. Besucht haben wir: Monument Valley, Page/Lake Powell, Antilope Canyon, Grand Canyon und die Historic Route 66.
 
Monument Valley: Von Moab ging es dann auf dem Hwy. 191 und dem Hwy. 163 durch Mexican Hat zum Monument Valley. Man erkennt die Szenerie sofort wieder - ein Bild wie aus unzaehligen Western, Abenteuerfilmen und Werbespots. Das Monument Valley ist kein National Park, da es im Reservat der Navajo liegt. Sie erklaerten das Gebiet zum 'Navajo Tribal Park'.
 
Page/Lake Powell: Von dort ging es dann auf dem Hwy.160 und dem Hwy.98 nach Page wo wir uns ins Lake Powell Days INN & Suites einquatiert haben. Der Stausee Lake Powell ist der zweitgroesste Stause der Vereinigten Staaten inmitten kahler, felsiger Wueste. der See ist ein paradies fuer Wassersportler.
 
Antilope Canyon: Der Antilope Canyon liegt ganz in der Naehe von Page am Hwy.98 und ein Muss fuer jeden leidenschaftlich Fotografen. Die Lichtspiele die man in diesem Canyon zu sehen bekommt sind einfach unglaublich beeindruckend. Ein kleiner Canyon, den man auf einer Reise dorthin einfach nicht missen sollte.
 
Grand Canyon: Ueber den Hwy. 89 und Hwg. 64 erreichen wir den Sued Rim des Grand Cayon, der wie alle bereits gesehenen Canyons ein wirkliches Naturwunder ist. Muss man einfach gesehen haben!
 
Historic Route 66: Von Grand Canyon ging es dan auf dem Hwy. 180/64 in Richtung Sueden bis nach Williams, ein kleiner Ort direkt an der Historic Route 66. Dort haben wir uns ins Motel 6 einquatiert. In Williams hatte man das Gefuehl die Zeit waere stehen geblieben. Williams hat viele nostalgische Diners und Motels, darunter der Route 66 Place genannte Cafe Twisters mit Soda Fountain und Barhockern aud den 1950er Jahren. Am naechsten Tag machen wir uns dann auf, diese OLD Route zu erkunden. Sie fuehrt ueber lange Strecken durch eine Wildnis bar jglicher Ablenkungen der modernen Welt. In Seligman gibt es typische Route-66-Laeden und -Diners.
 
Von dort ging es dann ueber den Hwy. 93 zurueck nach Las Vegas.
 
(Der Bericht zu Las Vegas folgt in den naechsten Tagen)
 
 
 
 
 
SAN FRANCISCO - goldene Stadt Nordkaliforniens
San Francisco ist eine Stadt, von der behauptet wird, sie wuerde jeden Besucher begeistern. Keine andere Stadt in Amerika wird so verehrt und besungen wie Sie. "If you are going to San Francisco...be sure to wear some flowers in your hair" so Scott McKenzie, oder "Looks like nothings ever gonna change..." so Otis Redding und "Sittin 'in the mornin' sun, I'll be sittin'till the evenings done. Viele Ecken der Stadt kennt man vom Fernsehen oder Kino: Wer erinnert sich hier nicht gerne an die "Strassen von San Francisco" mit Karl Malden & Micheal Douglas oder "Is was, Doc?" mit Barbara Streisand und viele mehr. San Francisco, so viel ist jedenfalls sicher, gehoert zu den schoensten Staedten der USA. Ich habe die "City on the Bay" in mein Herz geschlossen.
 
San Francisco ist an der Kueste Kaliforniens, etwa 640 km noerdlich von Los Angeles gelegen. Die Stadt liegt an einer Bucht welche einen immensen natuerlichen Hafen bildet, teilweise von dem Kuestengebirge geschuetzt. Mit Ihren 43 Huegeln hat die Stadt fantastische Aussichtspunkte zu bieten. Wir haben uns 3 1/2 Tage Zeit genommen und konnten dadurch wirklich alles ergiebig auf uns wirken lassen. Gewohnt haben wir im historischen *Sterne Hotel RENOIR, 45 Mcallister Street, welches sich zentral im Downtown Bereich befindet und   nur sechs Blocks von Union Square entfernt ist.
 
Vom Hotel aus haben wir nun jeden Tag San Francisco zu Fuss erkundet, denn Laufen lohnt sich. Hier einige Hoehepunkte: Fahrt mit einer der legendaeren Strassenbahnen, den Cable Cars; das lebendige Chinatown; dem Luxus von Nob Hill ueber Height-Ashbury, wo in den 60er Jahren die Blumenkinder lebten und sich noch heute in den Strassen Second-Hand-Laeden aneinanderreihen; die beeindruckende Golden Gate Bridge; der belebte Union Square; dem riesigen Golden Gate Park; Pacific Heights , Cow Hollow , Russian Hill und vieles mehr...
 
Das Symbol der Stadt ist zweifellos die Golden Gate Bridge mit ihrer orangenen Farbe. Die Bruecke verbindet die Stadt San Francisco mit Marin Country im Norden der Bucht. Wir haben uns die Bruecke an mehreren Tagen, von verschedenen Standorten, angeschaut und es war immer wieder Neu. Einfach beeindruckend! Von der Golden Gate Bridge nach Asien sind es zwar nur ein paar Stationen mit dem Bus, aber wir haben Chinatown zu Fuss vom Hotel aus besichtigt. San Franciscos Chinatown ist die groesste chinesische Stadt ausserhalb von Asien und einer der wichtigsten Attraktionen. Pagodendaecher, Transparente und Ladenschilder mit chinesischen Schriftzeichen, selbst Strasenlaternen und Telefonzellen sehen asiatisch aus.
 
Telegraph Hill, dieser malerische Huegel wird vom Coit Tower beherrscht, benannt nach der exentrischen Millionaerin Lillie Hitchcock Coit. Der Coit Tower (wird auch schlicht 'The Peak' genannt) ist 63 m hoch und steht auf dem 74 m hohen Telegraph Hill. Von oben hat man einen wunderschoenen  Blick ueber die Stadt und die Bucht. Von dort ging es weiter (und jetzt zum Glueck erst einmal Berg ab) Richtung Russian Hill, einem sehr eleganten Wohnviertel. Hier gibt es viele schoene Gaerten und viele, viele steile Strassen, die wir dann doch wieder hinauf mussten. Die bekannteste Strasse haben wir uns angesehen: The crookedest street in the world- die Lombard Street. Sie darf nur abwaerst gefahren werden. Um die Durchfahrt zu erleichtern, wurden 8 Serpentinen gebaut, die mit ihren wunderschoenen Blumenrabatten lockt.
 
Das Zentrum von San Francisco ist der Union Square, in der Naehe der wichtigsten Hotels. Ein Einkaufsparadies, denn der Union Square und die angrenzenden Strassen Geary, Powell, Post und Stockton Street sind von Kaufhaeusern wie Chanel, Tiffany, Giorgio Armani, Disney, Macy's und Niketown umgeben und grenzen an das Theater- und Kunstgalerieviertel an. Wenn man vom Union Square in die Powell Street biegt und bis zur Kreuzung Market Street laeuft, dann kommt man zu der Wende- und Endstation der Cable Car. Eine Fahrt mit der Cable Car ist sicherlich ein Erlebnis und die Wagen sind rollende Museen.
 
So koennte ich jetzt weiter und weiter erzaehlen, aber Ihr solltet Euch eure eigene Meinung bilden. San Francisco ist einfach malerisch und hat seinen eigenen Charakter welches von den diversen Kulturen der Urbewohner, der spanischen Kolonialisten, der Goldsucher und vieler asiatischer Einwander gepraegt ist. Die fabelhaften Gaststaedten reflektieren diesen kultuerellen Schmelztiegel und machen diesen Aufenthalt unvergesslich.
 
 
KALIFORNIEN - Zentral Kueste
Von San Francisco auf dem Highway No. 1 in Richtung Sueden -> Der dramatische Kuestenstreifen, die kalifornische Central Coast zwischen Los Angeles und San Francisco, gehoert sicherlich zu einer der schoensten Landschaften und Autostrecken der USA. Die 650 km lange Kuestenlandschaft bietet alles was man erwartet: herrliche, einsame Straende, wunderschoene Duenenlandschaften, Wellen, die gegen hohe Granitfelsen branden, dichte Waelder mit gigantischen Redwoodbaeumen, die die noerdliche Kuestenlandschaft bedecken und dazu noch einige schoene Staedte wie z.b. Carmel, Solvang und Monterey.
 
Damit wir diesen Kuestenabschnitt des Pazifischen Ozeans wirklich geniessen konnten, haben wir uns ein paar Tage Zeit genommen. Die einzige Kuestenstrasse, der Highway No. 1 (Pacific Coast HWY.), ist nur zweispurrig ausgebaut und windet sich streckenweise in engen Haarnadelkurven ueber tiefe Canyons. Rund 120 km suedlich von San Francisco, erreichen wir Santa Cruz. Santa Cruz erfreut sich wegen seiner 40 Kilometer langen Sandstraende und einer sehr belebten Innenstadt mit gemuedlichen Bars, Nightclubs, Restaurants und guten Einkaufmoeglichkleiten grosser Beliebtheit. Fuer die Menschen aus San Francisco ist Santa Cruz die naechstgelegende Moeglichkeit an den weitlaeufigen Sandstraenden im Pazifik zu schwimmen.
 
Danach ging es weiter bis nach Monterey, einer Stadt die fuer amerikanische Verhaeltnisse auf eine sehr lange und wechselvolle Geschichte zurueck blickt. Aber nicht wegen der Geschichte und der Altstadt Montereys stroemen die vielen Touristen in die Stadt, sondern wegen der Kuestenfront mit der Cannery Row inklusive des Monterey Bay Aquarium und Fisherman's Wharf. In Monterey haben wir uns dann fuer 2 Naechte ins El ADOBE INN einquatiert. Ein kleines Motel incl. Continental Breakfast in guter Entfernung zu Fisherman's Wharf & Downtown Monterey. Lecker Essen waren wir an einem Abend im ISABELLAS Italian Seafood&Steaks, Old Fisherman's Wharf!
 
Von Monterey haben wir am naechsten Tag dann auch die Umgebung, die Monterey-Halbinsel erkundet und sind den 17-Meile Drive bis nach Carmel gefahren. Das huebsche und ziemlich teure Staedtchen Carmel am suedlichen Ende der Monterey-Halbinsel ist eine aussergewoehnliche Stadt. Sie hat mehr Aehnlichkeit mit einem englischen Kuestenort als mit einem kalifornischen, da die Haeuser groesstenteils von der englischen Dorfarchitektur gepraegt sind. Man sucht vergebens nach einem Mc Donald, Imbisstaenden, Ampeln, Leuchtreklamen oder gar nach einem Hotelkomplex. Hier praegen eher noble und teuer Designerboutiquen, Antiquitaetengeschaefte und Galerien das Stadtbild. Das Geheimnis dieser Stadt liegt sicherlich an der Kombination von Gemuetlichkeit und Tourismus. Die wunderschoene Carmel Beach mit ihrem weitlaeufigen, breiten, piniengesaeumten, weissen Sandstrand an der Carmel Bay gehoert zweifelsohne zu den schoensten auf unserer Tour.
 
Der 17-Meile Drive fuehrt vorbei an den schoensten Stellen der Monterey-Halbinsel. Zu sehen bekommt man ein wunderschoenes Kuestengebiet, palastartige Villen im spanischen Kolonialstil versteckt hinter Baeumen, Waelder mit Zypressen und Monterey-Pinien sowie einige Golfplaetze. Der makanteste und bekannteste Punkt auf der Halbinsel ist der Lone Cypress Point. Weitere Hoehepunkte sind der Seal Rock und Bird Rock, der Fanshell Overlook, der Cypress Point Look Out und der Crocker Grove. Der 17-Meile Drive war fuer uns ein wirkliches Erlebnis!
 
Am naechsten Tag mussten wir uns von Monterey verabschieden und sind in suedliche Richtung gefahren. Die Big Sur Coast, der schoenste, aufregendste und romatischste Abschnitt des Highway No. 1, wo sich Berge und der Ozean zu einem dramatischen Rendevouz treffen. Der zweispurige Highway windet sich auf diesem 120 km langen Kuestenabschnitt die Klippen hinauf, um dann wieder in den Waelderschluchten abzufallen. Hier muss man sich, an den vielen Vista-Points, immer wieder selbst zwingen weiter zu fahren. Hinter jeder Kurve erwartet einem ein neues Panorama. Im Julia Pfeiffer Big Sur State Park haben wir fuer eine kleine Wanderung zu den verschiedenen Redwood-Hainen, einen kleinen Stop eingelegt. Gestaerkt haben wir uns unterwegs in der Lucia LODGE, direkt am Highway No. 1,  mit einem gigantischen Blick auf die suedkueste des Big Sur. Am Ende unserer Big Sur Tour hatten wir noch das Glueck Seeelefanten LIVE erleben zu duerfen. Es ist einfach immer wieder ein Highlight, Tiere in der Natur und nicht im Zoo zu sehen. Die Seeelefanten tummelten sich zu hunderten am Strand! Ziel war an diesem Tag San Luis Obispo bzw. haben wir uns ein Motel in Pismo Beach gesucht. Fuer zwei Tage haben wir im Beachwalker Inn&Suites incl. Continental Breakfast gewohnt und haben uns dann am naechsten Tag an dem herrlichen Strand in Pismo Beach vom Autofahren erholt.
 
Dann ging es von der Kueste in die Weinberge in das Wine Country rund um Santa Barbara. Die Weinberge der Santa Maria und Santa Ynez Valleys ist mit seinen zahlreichen Weinkellereien eine weltweit anerkannte Weinregion. Die guenstigen klimatischen Verhaeltnisse lassen Chardonney, Pinot Noir, Cabernet Sauvignon, Riesling etc. gedeihen. Die unzaehligen kleinen Probierstaende, Wine Cellars und Restaurants in Los Olivos laden zum verweilen ein. Uebernachtet haben wir in dem daenischen Staedtchen Solvang im Best Western King Frederik Inn.  -> Am naechten Tag sind wir dann weiter Richtung YOSEMITE NATIONAL PARK gefahren.
 
 
 
KALIFORNIEN - Yosemite National Park
Der Yosemite ist sicherlich ein Park der Superlative und wird allenfalles vom Grand Canyon uebertroffen. Der Anblick der tosenden Wasserfaelle, die grandiosen fast senkrecht aufragenden Granitwaende und die rundgeschliffenen Felsdome. Diese traumhafte und einzigartige Landschaft macht den Yosemite Nationalpark zu einem der landschaftlich schoensten Plaetze die ich bis jetzt gesehen habe.
 
Von der Kalifornischen Zentral Kueste haben wir gut einen Tag benoetigt bis nach Mariposa, eine kleine Stadt direkt am Yosemite National Park. Dort haben wir uns fuer zwei Naechte im Best Western einquatiert. Der Yosemite zaehlt zu den weltweit bekanntesten Beispiel eines durch Gletscher ausgefraesten U-formigen Tals. Er hat eine Ausdehnung von 2500 Quadratkilometer und er bedeckt einen der wald- und gewaesserreichsten Abschnitte der Sierra Nevada. Die atemberaubenden Wasserfaelle bleiben sicherlich unvergesslich. Die erheblichen Hoehenunterschiede des Parks (von 400-4000 Meter) bieten aber auch vielen verschiedenen Pflanzen- und Tierarten hervorragende Lebensbedingungen. Mehrere Haine von maechtigen Riesenmammutbaeumen, vor allem im Mariposa Grove, gehoeren zu den besonderen Sehenswuerdigkeiten des National Parks.
 
 
 
CHICAGO - The Windy City
Chicago, die Hauptstadt des mittleren Westens sitz fast im Zentrum des amerikanischen Kontinents und ist die Nahtstelle zwischen dem Osten und den Weiten des Westens. Vom frueheren Image der Stadt aus der Zeit der Schlachthoefe und der Gaengster ist nichts mehr zu spueren, heute ist Chicago ein Freilichtmuseum moderner Architektur, Einkaufsparadies, Kulturzentrum mit etwa 200 Theatern und 100 Jazz- und Blueslokalen.
 
Chicago liegt 298 Milen nort-westlich von Cincinnati/Ohio und zaehlt heute zu den schoensten Staedten der USA. Spricht man von Illinois, denkt man sofort an diese windige Grossstadt am Lake Michigan. Fuer uns ist es einfach super, diese Einkaufsmetropole in gut 5 Stunden mit dem Auto erreichen zu koennen und fuer mich das dritte Mal, das ich diese Stadt besuche. Auf unserem 3-taegigen Trip Ende Maerz/Anfang April 2005 haben wir uns ins Embassy Suites Chicago Downtown-Lakefront einquartiert. Super guenstig gelegen, wirklich gutes Fruehstueck incl., entspannende 'Happy Hour' und im 16 Stock mit einer tollen Aussicht.
 
Selbstverstaendlich muss man bei einem Besuch in Chicago die Wolkenkratzer von Chicago besuchen. Schliesslich gab es in Chicago das erste Hochhaus der Welt, dass neunstoeckige Home Insurance Building. Wir haben uns fuer einen Besuch des John Hancock Centers entschieden. Dieser Wolkenkratzer, bekannt durch seine x-foermigen Stahlbalken an der Fassade und seinen 100 Stockwerken ist gut 350 m hoch. In nur 40 Sekunden faehrt man mit dem Fahrstuhl auf seine Aussichtsplattform 'John Hancock Observatory' und kann von dort die beeindruckende Aussicht geniessen. Wirklich zu empfehlen ist ein Besuch in der Abenddaemmerung - bei Sonnenuntergang.
Weitere interessante Wolkenkratzer: Sears Tower, Chicago Board of Trade, Tribune Tower, Wrigley Building etc.
 
Wie in jeder grossen Stadt gibt es auch in Chicago eine riesige Shopping-Meile. Die Michigan Avenue und die North State Street! Auf der Michigan Ave., die man auch liebevoll die Magnificant Mile nennt,  kann man vor allem noerdlich des Chicago Rivers super einkaufen. Hier findet man eigentlich alles, was man moechte. Besonders gut ist das Angebot um den Water Tower! Auf der North State Street suedlich des Chicago Rivers gibt es wiederum viele kleine Geschaefte die zum schoppen einladen.
 
Absolut empfehlenswert ist in Chicago die Strassenbahn, vor allem die Schleife der Hochbahn im Downtown Core, die auch THE LOOP genannt wird. Die Stationen sind alt und die Stationen und die Schienen sind auf Stelzen gebaut. Wenn man damit faehrt, hat man einen tollen Blick und kann die Aussicht in die tiefen Haeuserschluchten geniessen. Bekannt ist THE LOOP auch aus dem Film 'The Blues Brothers' oder auch vielen anderen Filmen und Serien.
 
Wie bereits gesagt, ist Chicago auch bekannt fuer seine Museen. Leider war es in 3 Tagen nicht wirklich moeglich sich alles anzusehen, aber wir haben ja noch ein paar Jahre hier drueben. Man sollte sich fuer die Museen Zeit nehmen, denn sie sind teilweise riesig und man braucht dafuer mehrere Stunden und gute Fuesse. Wir haben uns bei diesem Besuch fuer das Field Museum, das Adler Planetarium and Astronomy Museum und das John G.Sheed Aquarium entschieden. Das Field Museum ist eines der groessten naturhistorischen Museen der Welt. 1893 wurde es gegruendet und es besitzt ca. 20 Millionen Objekte, von denen aber nur ca. 5 % ausgestellt sind. Hervorzuheben ist das Underground Adventure, eine Reise durch den Boden, die Vielzahl von Tieren, von Dinosauriern, die aegyptische Abteilung und die indianische Abteilung. Das Adler Planetarium and Astronomy Museum zeigt eine der besten astronomischen Sammlungen der Welt. Hervorzuheben ist das StarRiderTheater, eine Art Kino, Milky Way Galaxy, eine 3D-Reise durch die Milchstrasse oder auch den Space Walk, ein verspiegelter, abgedunkelter Raum mit Lichtpunkten. Im John G. Sheed Aquarium gibt es ca. 8.000 Salz- und Suesswassertiere zu bestaunen. Hervorzuheben ist eigentlich so gut wie alles, z.B. der Regenwald oder das Riffbecken. Nicht so schoen fand ich das Ozeanarium, denn dort gibt es Delphine und Wale, und diese Art von Shows lehen ich ab.
 
Am letzten Tag haben wir noch einen Spaziergang zum Navy Pier und entlang des Lake Michigan gemacht. Der Navy Pier ist ein neues Erholungs- und Kulturzentrum. Dieser 120 m lange Hafendamm beherbergt Restaurants, ein Riesenrad, ein 3D-Kino und vieles mehr. Ausserdem starten von hier viele Bootstouren mit herrlichem Skyline-Blick. Am Strand vom Lake Michigan fuehlt man sich dann fuer ein paar Stunden wie am Meer und vergisst voellig, dass man sich inmitten der Grossstadt Chicago befindet.
 
Eine Sache verbindet man auch mit Chicago, den Blues. Und den gibt es wirklich in Chicago! Es gibt eine Menge an Blueskneipen. Zum Beispiel das Kingston Mines - wo man sich fast vorkommt wie in Blues Brothers, denn die Kneipe ist heruntergekommen, die Live-Musik klasse und die ganze Atmosphaere ist spannend. Beim naechsten Besuch dieser tollen Stadt, die sicherlich nicht zu lange auf sich warten laesst, gibt es dann weitere und spannende Informationen. (Weitere Bilder findet Ihr in meiner aktuellen April Ausstellung: CHICAGO-THE LOOP)
 
 Savannah, Beaufort & Charleston
 
US-SUEDSTAATEN
Die USA-Suedstaaten sind gross und umfassen 7 Bundesstaaten. Wir haben auf der 1 woechigen Reise mit dem Auto (insg. ca. 2.400 km) folgende 4 bereist: Tennessee, North & South Carolina und Georgia. Hier haben sich uns abwechslungsreiche landschaftliche Schoenheiten gezeigt, wie auch charmante Hafenstaedte wie Charleston oder Savannah mit Ihren reizenden historischen Altstaedten waren unbedingt eine Reise wert.
 
Am ersten Tag ging es von Cincinnati/Ohio sued-oestlich durch Kentucky, Tennessee bis nach North Carolina - Asheville. Asheville gilt als traditioneller Urlaubsort in den Bergen. Die attraktive, 1794 gegruendete Stadt liegt am Blue Ridge Parkway zu Fuessen der Great Smoky Mountains (2000 m hohe Bergkette) und Blue Ridge Mountains am French Broad River. Ashevilles freundliches Zentrum mit einer Fuelle von Geschaeften, Bistros, Restaurants und kleinen privaten Brauereien, sog. Microbreweries, besitzt bemerkenswert gut erhaltene Haeuser im Art Deco-Stil der 20er- und 30er-Jahre. Die Fahrt ueber die 750 km lange Panoramastrasse Blue Ridge Parkway, die im grossartigen Great Smoky Mountains National Park endete, war am naechsten Tag ein weiterer Hoehepunkt dieser Reise. Hier sind wir auch auch durch das Cherokee Indian Reservation gefahren, wo wir mit grossem Interesse einiges ueber das Leben der Indianer in dieser Region erfahren haben. Gerne haetten wir uns auch noch die Bilmore Estate - Ashevilles groesste Attraktion  - angesehen, aber leider hat uns dazu dann doch die Zeit gefehlt.
 
Von Asheville ging es dann weiter durch South Carolina bis nach Georgia - Savannah. Savannah wird die Schoene am Meer genannt - Southern Belle. Seinen unbestreitbaren Charme verdankt Savannah seiner Altstadt aus dem 18. und 19. Jh., einer der groessten und weitgehend urspruenglich erhaltenen der USA. Hier beschatten Palmen und Eichen noble Antebellumhaeuser entlang kopfsteingepflasterter Strassen. Die fussgaengerfreundliche Innenstadt liegt am Ufer des Savannah River und ist seit der Stadtgruendung fast unveraendert. Wir hatten Glueck, und hatten im Maerz die Gelegenheit die allgegenwaertigen Azaleen und Kamelien in vielfaeltigen Rot- und Rosatoenen bluehen zu sehen. Ansonsten ist zu erwaehnen, das Savannah als einer der wichtigsten Ausfuhrhaefen der Neuen Welt fuer das "Weisse Gold" - Baumwolle - galt.
 
Von Savannah ging es dann weiter an der Kueste entlang nach Norden, ueber Beaufort bis nach Charleston in South Carolina. Das malerische Hafenstaedtchen Beaufort, das auf der Insel Port Royal liegt, wird als Schatzkaestchen der Vergangenheit bezeichnet und liegt im suedlichen South Carolina. Hier scheint das Festland an der Kueste in kleine  und kleinste Inseln zu zerfallen und wird von Fluessen, Baechen und Buchten durchzogen. Gepraegt wird die 1711 gegruendete Stadt in ihrem Zentrum durch zahlreiche sorgfaeltig restaurierte Haeuser aus dem 18. und 19. Jh.. Ueber den Sea Island Parkway erreicht man den Hunting Island State Park auf der Nehrungsinsel St. Helena Island 24 km oestlich von Beaufort. In mildem Klima gedeihen subtropische Pflanzen, Palmen zieren den schoenen, naturbelassenen Sandstrand - ein Traum in Weiss.
 
Charleston, die charmanten Traumstadt des alten Suedens, war unser naechstes Reiseziel. Charleston besitzt eine in den USA einzigartige Altstadt mit fast unverfaelschter Architektur aus dem 18. und 19. Jh.. Die restaurierten Villen der Pflanzer- und Haendlerelite kuenden noch heute von den 'goldenen Zeiten' als Hafenstadt, Sklaven- und Baumwollmarkt. Die meisten der fruchtbaren Plantagen und der zugehoerigen Wohnsitze liegen in unmittelbarer Umgebung von Charleston entlang des Ashley River. Hier liegt auch die Magnolia Plantation, ehemalige Reisplantage, die sich bereits ueber 300 Jahre im Familienbesitz befindet. Neben dem Herrenhaus im Greek Revival Style beeindruckt ein alter Garten, und ein Kanuverleih ermoeglicht erholsame Paddeltouren auf den Wasserwegen des angrenzenden Vogelschutzgebietes Waterfowl Refuge. Den attraktiven, von Zypressen bestandenen Sumpf in den Audubon Swamp Gardens an der Plantagenzufahrt kann man trockenen Fusses auf Stegen und Deichen ueberqueren. Auf der oestlichen Flussseite des Cooper River bieten sich zwei Ziele fuer Schiff- & Flugzeugliebhaber an. Stars des altstadtnahen Patriota Point Naval & Maritime Museum sind gut zwei Dutzend Kampfflugzeuge und vier Kriegsschiffe.
 
Zum Ende der Reise ging es dann wieder zurueck durch South & North Carolina bis nach Tennessee - Knoxville. Eine Mischung aus modernen Hochhaeusern in Glas und Stahl, altehrwuerdigen viktorianischen Backsteingebaeuden sowie restaurierten Blockhaeusern der Gruenderzeit praegt das haeutige Knoxville. Bei Knoxville bilden French Broad River und Holston River den Tennessee River, der sich 1050 km lang durch Tennessee und Alabama schlaengelt und seit jeher die wirtschaftlichen Geschicke der Region praegte - man bezeichnet Knoxville als die Stadt 'Zwischen Blockhuetten und Atomforschung'.  Von hier ging es dann wieder zurueck durch Kentucky nach Cincinnati/Ohio. Uebrigends haben wir an allen Stationen in Hampton Inn Hotels uebernachtet. Hier ist das Hampton Inn in Savannah besonders zu empfehlen. (Mit einem Maus-Klick auf das Foto des Reiseberichtes 'USA-Suedstaaten' findet Ihr weitere Fotos zu Savannah, Beaufort & Charleston)
 
 
 
FLORIDA - DIE KEYS
Die Keys - das tropische Ende Floridas: Allein schon die Strasse, der beruehmte Oversea Highway, der die Keys ueber gut 200 km verbindet und ueber 42 Bruecken huepft, macht die Reise zu einem Erlebnis. Ansonsten warten schimmernde Buchten mit tiefgruenen, von Palmen und Mangroven umsaeumten Ufern, Riffe mit verschiedensten Arten von Fischen und stimmungsvolle Bars mit Blick auf den Sonnenuntergang. Einwenig Caribbean-Feeling in Amerika!                                                       
 
Die meisten Besucher unternehmen die Tour ueber die Keys bis Key West als Tagesausflug von Miami. Wir haben uns mehr Zeit genommen und uns im Herzen der Keys, auf Duck Key [MM 61] im Hotel Hawks Cay Resort , fuer 10 Tage eingenistet. Duck Key liegt ca. 90 Meilen suedlich von Miami zwischen Islamorada und Marathon. Die Lage des Hotels ist wirklich ideal und traumhaft direkt am Meer. Gaeste des Hotels duerfen mit den Delphinen des Marathon Dolphin Research Centers schwimmen. Von dort haben wir dann unsere Tagestouren mit dem Mietwagen unternommen. 
 
Unser erster Ausflug ging in den Long Key State Park auf Long Key [MM 67}. Dieser State Park ist zwar sehr klein, aber unbedingt einen Besuch wert. Er ist von 8 Uhr bis Sonnenuntergang geoeffnet: sehr ruhige und friedliche Gegend mit Wanderwegen durch den Mangrovensumpf und einem Aussichtsturm mit herrlichem Blick. Hinweistafeln informieren ueber Pflanzen, Voegel sowie geschichtlichem Hintergrund. Desweiteren kann man ungestoert Picknicken, Schwimmen, Angeln und Campen oder auch naturkundliche Wanderungen unternehmen!
 
Auf einer weiteren Tour sind wir nach Key Lago gefahren, um uns dort den John Pennekamp Coral Reef State Park anzusehen. Key Largo [MM 103], bekannt durch den gleichnamigen Thriller mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall aus dem Jahr 1948, praesentiert sich auf dem ersten Blick als haessliches Strassendorf mit billigen Motels, grellen Werbetafeln und kunterbunten Shopping Malls. Doch der Eindruck taeuscht, die Schoenheit der Insel zeigt sich erst vom Wasser aus. Der John Pennekamp Coral Reef State Park gibt dazu die einmalige Chance - Amerikas erster Unterwasser-State Park. An die 500 Fischarten leben hier in streng geschuetzten Gewaessern ,die man bei Schnorchel- und Tauchtouren wie auch Glasbodenboottouren, kennenlernen kann.
 
Den schoensten Strand der Keys findet man auf Bahia Honda Key [MM 37], im Bahia Honda State Park. Bahia Honda Key erreicht man von Norden (Marathon) ueber die laengste Bruecke des Oversea Highways: die Seven-Mile-Bridge. In breiter Doppelspur fuehrt sie ueber 546 Betonpfeiler ueber das flache Meer, parallel zur alten Bahnstrecke von 1982. Am Strand vom Bahia Honda State Park kann man es im Schatten der grossen Palmen sehr gut aushalten. Eine wirklich sehr vertraeumte und romantische Gegend, wo man das echte Caribbean-Feeling zu spuerren bekommt. Ansonsten ist es mit guten Straenden auf den Keys duenn gesaet - das flache Wasser und die schuetzende Riffe verhindern, das Sand angespuelt wird.
 
Uebrigends, wenn Ihr Euch schon die ganze Zeit fragt, was die [MM] bedeuten. Das sind Meilenmarker, die die Meilen von Key West aus angeben. Somit liegt Key West am [MM 0] - Das bunte, quirlige Key West ist bestimmt die bekannteste Kleinstadt Floridas. Key West verkoerpert wie kein anderer Ort das Lebensgefuehl der Keys. Sie ist die suedlichste Stadt der kontinentalen USA. Kuba liegt nur rund 144 km entfernt. Die kunterbunte Mixtur der lebenslustigen Einwohner, darunter ein starker Anteil Homosexueller, traegt hierzu ebenso bei, wie die stimmungsvolle Architektur der Altstadt. Eines der Attraktionen ist hier sicherlich das Hemingway House. Der Geist Hemmingways ist vielerorts noch immer spuerbar - so auch in der beruehmten Sloppy Joe's Bar. Wenn man es nicht ganz so touristisch mag, sollte man einen Kaffe im Coffee Plantation einnehmen. Nettes Internet Cafe mit sehr viel Charme! Die besten Sandwiches in Key West gibt es sicherlich im Eric's Bottega. Das ist ein Italien Deli in Old Town-728 Simonton Street / Tipp:Das Sandwich "Prosciutto di Parma"! Wenn man sich etwas mehr Zeit fuer Key West nehmen moechte, bzw. auch mal das Nightlife erleben moechte - hier zwei Hotelvorschlaege. das Caroline House und das The Gardens Hotel. Beide sind im Herzen der Altstadt von Key West  gelegen, mit herrlichem Garten und Pool. Einen wirklich guten Burger bekommt Ihr im Damn Good Food To Go. Wirklich lecker! Einen Tag in Key West sollte man mit einem Sunset Sail auf einer Catamaran-Segeltour stimmungsvoll ausklingen lassen.
 
Ansonsten haben wir auf den Keys ganz einfach das angenehme Wetter, die warmen Temperaturen und die wirklich lockere Stimmung genossen. Wie auch die wirklich schoene Poollandschaft unseres Hotels incl. Saltwaterlagoon! Zum Essen haben wir verschiedenste Restaurants/Bars ausserhalb des Hotels ausprobiert. Wenn man gerne Fisch mag, ist man hier richtig! Eines dieser Bar's ist das Porkey's Bayside, direkt am Oversea Highway in Marathon. Total witzige Atmosphaere mit Live-Musik und lecker Fisch! Ein weiterer Tipp ist das Little Italy Restaurant [MM 68.5], netter Italiener zu guten Preisen.
 
Weitere Tipps zu den Keys findet Ihr unter: www.see-floridakeys.com
(Sorry, leider funktionieren im Moment nicht alle Links - ich arbeite daran !!!)
 
 
 
NAMIBIAS-NORDEN
Ein Reisebericht meiner Namibia-Nordtour im Oktober 2002. Hiermit erhaltet Ihr wichtige und nuetzliche Informationen ueber den Norden Namibias, der sich durch die Vielfalt atemberaubender Landschaften und Naturschauspiele auszeichnet.
 
Namibia - dieses Stueck Wildnis im Suedwesten Afrikas mit kaiserlicher Vergangenheit und deutsch-afrikanischer Gegenwart - ist fast zweieinhalb Mal so gross wie Deutschland, hat jedoch eine Bevoelkerung von weniger als zwei Millionen Menschen. Das Ergebnis ist ein unbeschreiblich schoenes Gefuehl von Weite.
 
1-3 Tag: Unterkunft in einer stilvollen Kuenstlerunterkunft mitten in der Kalahari ca. 65 km von der Hauptstadt Namibias Windhoek entfernt. Die Eningu The Clayhouse Lodge ist wirklich zu empfehlen. Die Besitzer (Stefanie und Volker) sind wirklich nett und schaffen durch eine herzliche Gastfreundschaft und exzellente Kueche auf Eningu die ideale Atmosphaere.  Platz ist fuer hoechsten 16 Gaeste/8 Zimmer.  Vom Flachdach konnte man spektakulaere Sonnenuntergaenge beobachten.
 
4. Tag: Start der Rundreise durch das Khoma Hochland. Von der Hochebene ging es hinunter in die Namib Wueste. Ziel war die Zebra River Lodge in den rauhen Tarisbergen, ungefaehr 90 km von Sesriem entfernt. Die Gastgeber (Marianne und Rob) sorgten durch ihre natuerliche Herzlichkeit fuer eine entspannte, freundliche Atmosphaere.
 
5. Tag: Von der Zebra River Lodge ging es Richtung Sesriem und den aprikotfarbenen Duenen am Sossusvlei (s. Photo). Die letzten 5 km bis zum eigentlichen Vlei legten wir zu Fuss zurueck. Ein wirklich atemberaubendes und anstrengendes Erlebnis.
 
6. Tag: Fahrt an der Namib entlang, ueber Solitaire und durch den Kuiseb Canyon. Anschliessend ging es durch den Namib Naukunft Park, mit einem Abstecher zur uralten Welwitschia mirabilis auf der Welwitschia Flaeche. Weiterfahrt durch die karge Mondlandschaft bis nach Swakopmund an der Atlantikkueste. Ziel war das Sam's Giardino Hotel, welches vom Schweizer Samuel gefuehrt wird.
 
8. Tag: Nach einem Tag Aufenthalt in Swakopmund ging es dann entlang der Kueste nach Cape Cross, weiter in den sagenumworbenen Skeleton Cost Park. Dann weiter landeinwaerts durch unberuehrte Gegenden nach Twyfelfontein. Das maerchenhafte Moani Mountain Camp liegt in der zeitlosen Landschaft des suedlichen Damaralandes inmitten gigantischer Granitmurmeln. Die wirklich stilvolle Atmosphaere, im Stil eines afrikanischen Dorfes, das man nie wieder vergisst.
 
9. Tag: Von Moani aus wurden die Sehenswuerdigkeiten des Damaralandes besichtigt. Die Orgelpfeifen, der verbrannte Berg und die Steingravierungen von Twyfelfontein.
 
10.Tag: Fahrt am versteinerten Wald vorbei, durch Khorixas ins Tal der Urab-Terrassen, das "Monument Valley Namibias". Besuch der Vingerklip (Sandsteinkonglomerats). Unterkunft: Gaestefarm Namatubis in der Naehe von Outjo.
 
11.Tag: Fahrt in den Etosha National Park zu ersten Tierbeobachtungsfahrten. Am oestlichen Eingang, direkt am Park, liegt die private Mokuti Lodge.
 
13. Tag: Nach einem weiteren Tag im Etosha National Park wurde der National Park oestlich verlassen und Richtung Norden fortgesetzt. Die vier Regionen des ehemaligen Ovambolandes - Omusati, Oshana, Ohangwena und Oshikoto - wurden nach der Unanhaengigkeit zur sogenannten "Four-O-Region" zusammengefasst. Unterkunft in der Cresta Lodge Pandu Ondangwa.
 
14. Tag: Fahrt nach Sueden, am mystischen Otjikoto See vorbei und durch die Minenstadt Tsumeb ins Otavidreieck. Dort liegt die Gaeste Farm Ghaub. Eine Gaeste Farm mit geschichtlichem Hintergrund: 1895 wurde hier eine Station der Rheinischen Missionsgesellschaft gegruendet. Diese wurde in den 50er Jahren aufgegeben. Die verfallenden Gebaeude haben Gisi und Volker Steinstraeter mit viel Liebe restauriert und eine kleine Oase der Ruhe geschaffen.
 
16. Tag: Fahrt nach Windhoek und Uebernachtung im Gaestehaus Tamboti von wo die Innenstadt zu Fuss erreichbar ist.
 
(Foto's zu dieser Seite findet Ihr auf meiner Fotocommunity Homepage)
 
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